Die Blattmacherin
«Die Wäsche türmt sich, das Geschirr steht in der Spüle, das Bett ist nicht gemacht. Aber, haben Sie meinen Garten gesehen?» Als ich dieses Zitat in einer australischen Gartenzeitung las, musste ich schmunzeln.
«Die Wäsche türmt sich, das Geschirr steht in der Spüle, das Bett ist nicht gemacht. Aber, haben Sie meinen Garten gesehen?» Als ich dieses Zitat in einer australischen Gartenzeitung las, musste ich schmunzeln.
Oft werden Gärten nur im Mai und Juni fotografiert. Einmalblühende, historische Rosen haben dann ihren Höhepunkt und die Stauden stehen in voller Pracht da.
Viele Monate im Jahr ist es vor allem dieser Ausblick, den ich am Morgen vor Augen habe. Im Wohnzimmer unseres Reihenhauses gibt es drei schmale Fenster und durch das mittlere fällt der Blick auf die Zieräpfel Malus ‘Evereste’.
Anfang Juni sehen die Bilder unseres Gartens bilderbuchhaft aus: Kein Fleckchen blosser Erde, das Laub der Stauden ist saftig grün und die Rosen blühen überschwänglich. Dieses Jahr habe ich einen neuen Lieblingssitzplatz entdeckt.
Die Fotos, die ich auf Instagram zeige, habe ich fast alle mit dem Handy gemacht. Dabei nehme ich ab und zu auch noch meine «richtige» Kamera mit in den Garten. Allerdings immer seltener.
Wie pflegst Du Deine Kieswege? Hast Du eine Begrenzung zwischen Beet und Weg? Solche Fragen lese ich in den Kommentaren immer wieder. Das hat mich auf die Idee gebracht, einen kleinen Artikel darüber zu schreiben.